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Interview: Der Verleger des Verlages Schäffer-Poeschel

Michael Justus, Verleger bei Schäffer-Poeschel, verrät, welche Studienwahl für Verleger die richtige ist, warum er sich den Luxus "Qualität" leistet und gesteht, dass ihm Autoren in "Gummistiefeln und Breitcord-Kniebundhosen" eigentlich doch ganz lieb sind ...
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Michael Justus, Verleger bei Schäffer-PoeschelUni-Online: Verleger sein wollen viele. Sie sind es geworden. Wie war Ihr Weg?

Michael Justus: Als 20-Jähriger dachte ich, der beste Weg in einen Verlag führt über ein Studium der Publizistik, Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaft. Nach ein paar Semestern musste ich einsehen, dass das ein Irrtum war, und habe auf Volkswirtschaftslehre umgesattelt. Nach dem VWL-Diplom bekam ich Gelegenheit, an einem Trainee-Programm des Deutschen Bücherbunds teilzunehmen. Danach habe ich in der Holding der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gearbeitet. Dort habe ich mich dafür ins Zeug gelegt, direkt in einem Verlag arbeiten zu dürfen, und wurde dann für einige Jahre Lektor und so etwas wie die „rechte Hand“ des Geschäftsführers im Schäffer-Poeschel Verlag. Als dieser Geschäftsführer den Verlag verließ, war es für den Verlags-Gesellschafter, wie man in Stuttgart sagt, „g’schickt“, mit mir einen Nachfolger parat zu haben, der den Verlag schon ziemlich gut kannte.

Uni-Online: Gerade Studenten wollen möglichst gute Bücher und Lernmedien für möglichst wenig Geld. Welche Qualitätsansprüche haben Sie an Ihre Produkte und wie stellen Sie sicher, dass sie erfüllt werden?

Michael Justus: Wir möchten, dass unser Verlagslogo als so etwas wie ein Garantie-Siegel für Premium-Qualität wahrgenommen werden kann. Dazu leisten wir uns den Luxus, viele der eingehenden Manuskript-Angebote abzulehnen, weil sie diesem Anspruch aus unserer Sicht nicht genügen – auf die Gefahr hin, dadurch auch einmal einen Stamm-Autor vor den Kopf zu stoßen. Außerdem bekommt jedes neue Buch in unseren Lektoraten den redaktionellen Feinschliff. Beides ist für wirtschaftswissenschaftliche Lehrbücher ungewöhnlicher, als man denken sollte. Es gibt auch die Auffassung, die selbst lehrenden Autoren schüfen sich, zumindest an ihrer jeweiligen Uni, die Nachfrage nach ihren Büchern per Empfehlung an die Studierenden selbst. Investitionen in Auswahl, Redaktion und Layout seien daher überflüssig. Wir glauben, mit unserer Qualitätsstrategie bei der studentischen Leserschaft langfristig besser da zu stehen.

Uni-Online: Auf dem Weg von der Idee zum Buch geht ein Projekt durch viele Hände. Da passieren peinliche Pannen, komische Sachen, besonders schöne Dinge, mehr ... Und schon hat ein Buch eine ganz individuelle Geschichte. Bitte erzählen Sie Ihre bemerkenswerteste.

Michael Justus: Da fällt mir ein, wie „Finanznachrichten lesen – verstehen – nutzen“, einer unserer Spitzentitel, zustande gekommen ist. Schon die ersten mit den Autoren am Telefon gewechselten Sätze ließen Sprachfärbung und Ausdrucksweise der Menschen aus meiner Heimatgegend, dem ostwestfälischen „Hochstift Paderborn“, erkennen. Vor meinem inneren Auge standen die Autoren damit eher in Gummistiefeln und Breitcord-Kniebundhosen als im Business-Anzug da. Ich weiß, woher die vielleicht stursten und schlitzohrigsten Pferdehändler der Welt stammen, und machte mich für die Honorarverhandlungen auf Einiges gefasst. So kam’s dann auch. Das vereinbarte Honorar war aus Verlagssicht eigentlich unverantwortlich, aber dafür konnten wir uns auf ein schmales Manuskript von knapp 200 Seiten einigen, das wenigstens die Herstellkosten in Grenzen halten sollte. Dieses Manuskript kam spät, aber es kam. Es hatte auch knapp 200 Seiten. Aber der Begleitbrief trug den Vermerk: „Hier schon einmal das erste von acht Kapiteln. Fortsetzung folgt.“ Dem Kaufmann in mir trieb das die Schweißperlen auf die Stirn. Andererseits war es die beindruckendste Autorenleistung, die je über meinen Tisch gegangen war. Sie wuchs und wuchs, und Kalkulation um Kalkulation wurde zu Makulatur. Hier hilft dem Lektor oder Verleger nur noch der Glauben an „sein“ Buch. In diesem Falle wurde er belohnt. Das gut 800-seitige Buch geriet in den nächsten Jahren zu einem Aushängeschild des Verlags.

Uni-Online: Herr Justus, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Das Interview führte Dr. Ulrich Sodemann
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