5 Tipps für ein harmonisches WG-Leben

Vor allem Studenten lieben es: das WG-Leben. Manchmal sorgen jedoch die unterschiedlichsten Probleme dafür, dass die Harmonie im Laufe der Zeit auf der Strecke bleibt.

Egal, ob sich die verschiedenen Streitigkeiten damit begründen lassen, dass ein Putzplan nicht eingehalten wurde oder die Nachtruhe nicht gewahrt wird: WG-Probleme können die Lebensqualität senken.

Dabei ist es eigentlich gar nicht schwer, ein vergleichsweise hohes Harmonielevel über einen Zeitraum von mehreren Jahren zu halten. Mit den folgenden Tipps kann das Projekt „WG“ noch besser gelingen. Gleichzeitig ist es natürlich immer die Zusammensetzung der unterschiedlichen Charaktere, die über Erfolg oder Misserfolg des Zusammenlebens entscheidet. Bonus ohne Einzahlung.

Tipp Nr. 1: das „Mitbewohnercasting“

Hierbei handelt es sich um kein Geheimnis: selbstverständlich sollten Mitbewohner sorgsam ausgesucht werden. Oder anders: nicht jeder potenzielle Bewerber kommt schlussendlich auch für den Vertragsabschluss in Frage. Gleiche Interessen, Ansichten und Charaktere können hier förderlich sein, wenn es darum geht, den Grundstein für ein harmonisches Zusammenleben zu legen.

Wer sich beispielsweise für Online Games und Casinos begeistern kann, weil man vielleicht mit einem Bonus ohne Einzahlung seine Studentenkasse aufbessern kann, der baut gerne sein Zimmer in einen PC-Raum um und freut sich oft über ein wenig Ruhe zum Feierabend. Ein Zusammenleben mit einem „Partylöwen“ hingegen kann sich dann als anstrengend erweisen. 

Um die potenziellen Mitbewohner schon im Vorfeld kennenzulernen, empfiehlt sich eine Art „Casting“. Hier können viele wichtige Fragen zu Hobbys, Ansichten und Lebensgewohnheiten abgefragt werden. Eine tolle Möglichkeit, das Gegenüber besser einschätzen zu können. Hier kann es auch sinnvoll sein, sich bewusst für neue Mitbewohner zu entscheiden, mit denen sich gemeinsame Erlebnisse verbinden lassen. Wer sich für Auslandsaufenthalte interessiert, findet in der Masse der Studenten oft Gleichgesinnte. Gemeinsamkeiten lassen sich aber auch in anderen Bereichen, zum Beispiel beim Sport, Hobbys oder mit Hinblick auf den Musikgeschmack ausfindig machen.

Tipp Nr. 2: feste Regeln und Pläne

Spülen, Putzen, Kochen und Co. gehören auch in der klassischen WG nicht zur Lieblingsbeschäftigung. Dennoch handelt es sich hierbei um To-Dos, die natürlich abgearbeitet werden müssen. Nur die wenigsten Studenten können sich eine Reinigungskraft leisten.

Die entsprechenden Pläne sollten gemeinsam mit allen WG-Bewohnern erstellt (und im Idealfall unterschrieben) werden. So verteilen sich die einzelnen Aufgaben auf faire Weise und niemand muss sich benachteiligt vorkommen. Im regelmäßigen Turnus werden die Arbeiten erledigt und abgehakt. Dies ermöglicht eine maximale Kontrolle.

Tipp Nr. 3: das gemeinsame WG-Konto

Mit Hinblick auf Geldfragen ergibt sich leider auch in den harmonischsten WGs immer noch viel Streitpotenzial. Dies gilt vor allem dann, wenn Neuanschaffungen im Raum stehen, die nicht von allen befürwortet werden. Die Meinungen darüber, ob es wirklich eine neue Spülmaschine braucht, gehen oft ebenso weit auseinander wie die Ansichten im Zusammenhang mit einer neuen Couch oder der Renovierung des Wohnzimmers.

Damit zumindest kein Streit darüber entsteht, wer eventuell mehr gezahlt hat, empfiehlt sich das Einrichten eines gemeinsamen WG-Kontos. Mit dem entsprechenden Guthaben können die Anschaffungen, über die gerecht abgestimmt wurde, gezahlt werden. So muss niemand in Vorkasse gehen. Um das Konto zu füllen, ist es sinnvoll, sich auf monatliche Einzahlungen in einer bestimmten Höhe zu einigen. Je nach Mitbewohneranzahl kommen hier schnell höhere Summen zusammen. Diese sollten natürlich sinnvoll (aber auch flexibel) angelegt werden. Wer sich hier ein wenig Zeit nimmt, um die einzelnen Banken und Anlageoptionen miteinander zu vergleichen, profitiert oft von überzeugenden Konditionen.

Tipp Nr. 4: gemeinsame und getrennte Unternehmungen

Auch im Zusammenhang mit dem harmonischsten WG-Leben haben die Bewohner Lust, manchmal auch getrennte Unternehmungen zu starten. Kein Wunder! Wer fast jeden Tag Zeit miteinander verbringt, hat manchmal auch das Bedürfnis nach neuen Eindrücken.

Das Verhältnis zwischen gemeinsamen und einzelnen Unternehmungen sollte ausgeglichen sein. Wie in einer gut funktionierenden Beziehung macht es dann Spaß, einander von den Geschehnissen des Tages zu berichten.

Damit auch wirklich jeder Lust auf die gemeinsamen WG-Ausflüge hat, sollten diese kurz miteinander abgestimmt werden. So steht entspannten, gemeinsamen Ausflügen nichts mehr im Wege.

Tipp Nr. 5: regelmäßige „Meetings“

Es mag sich ein wenig spießig anhören, aber: regelmäßige Meetings machen nicht nur mit Hinblick auf den klassischen Geschäftsalltag Sinn. Auch im Zusammenhang mit WGs erfüllen sie wertvolle Aufgaben.

Während der anberaumten Termine – zum Beispiel einmal im Monat – hat jeder die Möglichkeit, die Dinge anzubringen, die ihm auf dem Herzen liegen.

Kurz: die Meetings mit den Mitbewohnern laden zum Austausch ein. Besprechungen wie diese müssen jedoch nicht zwangsläufig in den eigenen vier Wänden stattfinden. Wer Lust auf eine besonders entspannte Atmosphäre hat, kann seine Besprechungen über Neuanschaffungen, Renovierungen und Co. auch einfach ins Restaurant um die Ecke verlegen. Immerhin hat die wohl berühmteste WG der TV-Geschichte, „Friends“ auch immer bewiesen, dass die wirklich interessanten Gespräche im Café stattfinden. Wer kein Central Perk“ in der Nähe weiß, reserviert einfach einen Tisch beim Lieblingsitaliener. Manche Probleme lassen sich dann auch schnell bei einem Gläschen Wein lösen.

Bildquellen:

1.) pixabay.com/de/photos/menschen-m%C3%A4dchen-frauen-studenten-2557399/

2.) pixabay.com/de/photos/restaurant-menschen-essen-690975/