Fernstudium Innovationsmanager/in (IHK)

Ohne Innovationen und technischen Fortschritt kann kein Unternehmen am Markt bestehen. Nur durch die Entwicklung und Produktion immer neuer Produkte lässt sich die Wettbewerbsfähigkeit und damit auch der Unternehmenserfolg dauerhaft sichern. Eine zunehmend größere Rolle spielen daher Innovationsmanager/innen, die in der Lage sind, veränderte Marktbedingungen und Kundenbedürfnisse zu erkennen und entsprechende Anpassungen im Unternehmen zu realisieren. Das nicht-akademische Fernstudium Innovationsmanagement vermittelt Menschen mit einem Gespür für technischen Fortschritt und neue Trends umfassendes Wissen für eine erfolgreiche Tätigkeit an der Schnittstelle zwischen Ingenieuren/Ingenieurinnen, Marktforschern/Marktforscherinnen und Marketingexperten/Marketingexpertinnen.

Berufsaussichten als Innovationsmanager/in (IHK)

Das Fernstudium zum/zur Innovationsmanager/in (IHK) eignet sich optimal für Berufspraktiker/innen, die sich zusätzlich zur bereits vorhandenen fachlichen Ausbildung qualifizieren möchten, um gezielt Innovationen planen und durchführen zu können. Angesprochen fühlen dürfen sich außerdem Fach- und Führungskräfte, die künftig Aufgaben im Bereich des Innovationsmanagements übernehmen oder koordinieren wollen, und Angestellte aus Entwicklungs- und Forschungsabteilungen, die einzelne Innovationen in leitender Funktion bis zur Markteinführung begleiten sollen. Selbstständige, die ihre Kunden und Kundinnen in Sachen Ideen- und Innovationsmanagement beraten und unterstützen möchten, sind mit diesem Fernkurs ebenfalls bestens bedient.

Innovationsmanager/innen können in nahezu allen Wirtschaftsbereichen, im Dienstleistungssektor und in der öffentlichen Verwaltung tätig werden. Bislang zählen die Entwicklungsabteilungen großer Unternehmen, Forschungsabteilungen von Einrichtungen der öffentlichen Hand sowie Beratungsagenturen zu ihren Haupttätigkeitsfeldern. In zunehmendem Maße setzen aber auch kleine und mittelständische Firmen auf Innovationsmanagement, um konkurrenzfähig zu bleiben. Damit erfreuen sich Absolventen und Absolventinnen dieser Weiterbildung hervorragender Karrierechancen, die sich in den nächsten Jahren noch weiter verbessern dürften.

Gehalt als Innovationsmanager

Das Einstiegsgehalt für Investitionsmanager/innen liegt bei durchschnittlich 42.000 Euro brutto jährlich, wobei eine Wochenarbeitszeit von rund 50 Stunden keine Seltenheit ist. Mit wachsender Berufserfahrung sind noch deutliche Gehaltssteigerungen möglich. Am höchsten sind die Einkommen in Hessen mit knapp 7.000 Euro brutto pro Monat, dicht gefolgt von Baden-Württemberg mit etwa 6.700 Euro und Bayern mit circa 6.500 Euro. Das Schlusslicht bildet Mecklenburg-Vorpommern mit rund 4.600 Euro.

Berufsbild und Arbeitsgestaltung

Innovationsmanager und Investitionsmanagerinnen sorgen dafür, dass neue Ideen nicht nur entwickelt, sondern auch in die Realität umgesetzt werden. Sie begleiten technische Innovationen von der Vision über die Planung und Umsetzung bis hin zur Marktreife. Dazu benötigen sie die Fähigkeit, über den Tellerrand hinauszuschauen und unterschiedlichste Einflüsse und Inhalte zu einem zweckdienlichen Ganzen zu kombinieren. Da Innovationsmanager/innen als zentrales Bindeglied zwischen Marktforschern/-forscherinnen, Marketingexperten/-expertinnen und Produktentwicklern/-entwicklerinnen fungieren, haben ihre Aufgaben häufig einen interdisziplinären Charakter.

Die Verbesserung von Arbeitsabläufen, Produktionsprozessen und Erzeugnissen gehört ebenso zum Tätigkeitsfeld dieser Berufsgruppe wie der themenbezogene Marketingbereich, die Entwicklung von Konzepten und das Durchführen von Marktanalysen und Konkurrenzbeobachtungen. Darüber hinaus entwickeln Innovationsmanager/innen Bedürfnisanalysen und überwachen das gesamte Unternehmensumfeld sowie die Branche, um Tendenzen, neue Ideen und Innovationen zeitnah erfassen und berücksichtigen zu können.

Zu den Aufgaben von Innovationsmanagern und -managerinnen gehört es außerdem, Kontakt zu Geschäftspartnern zu halten, die für Innovationen wichtig sind. Dabei kann es sich sowohl um Lieferanten handeln, mit denn Investitionspartnerschaften bestehen, als auch um Hochschulen, die von ihnen beauftragte Forschungsaufträge bearbeiten oder Studentenprojekte betreuen. Häufig gehört auch das Analysieren und Bewerten des Kundenfeedbacks zum Aufgabengebiet der Investitionsmanager/innen.

Inhalte und Ablauf des Fernlehrgangs

Im Fernkurs Investitionsmanager/in (IHK) erwerben die Teilnehmer/innen alle Kentnisse und Fähigkeiten, die sie für die zielgerichtete Bedarfserkennung, Ideengewinnung, Entwicklung, Organisation und Umsetzung von Innovationen benötigen. Die Ausbildungsinhalte reichen von den Grundbegriffen des Innovationsmanagements über strategisches Management und Informations- und Ideenmanagement bis hin zu Produkt- und Technologiemanagement und Businessplan-Management.

Neben Studienheften, Fallstudien und Online-Übungen umfasst das Studienmaterial zahlreiche Testfragen, Übungen und Musterlösungen zur Selbstüberprüfung. Zur Kontrolle des Lernfortschritts erledigen die Teilnehmer/innen Einsendeaufgaben, die sie ihrem/ihrer Fernlehrer/in zur Benotung und Korrektur zukommen lassen. Für organisatorische Fragen steht ein/e persönliche/r Studienbetreuer/in zur Verfügung.

Während der gesamten Kursdauer haben die Studierenden Zugang zu einem Online-Studienzentrum mit unterstützenden Online-Seminaren, Webinaren und direkten Kontaktmöglichkeiten zu Fernlehrern/Fernlehrerinnen, Betreuern/Betreuerinnen und anderen Lehrgangsteilnehmern und -teilnehmerinnen.

Für alle, die das IHK-Zertifikat erwerben möchten, gehören zwei obligatorische Präsenzseminare zum Lehrgangsumfang. Diese bieten die Gelegenheit, Lehrinhalte zu wiederholen und zu festigen und sich gezielt auf die IHK-Prüfung vorzubereiten.

Die Lehrgangsdauer beträgt bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von elf Stunden circa zwölf Monate. Dabei darf die Regelstudienzeit um sechs Monate überschritten werden. Da sich die Studierenden ihre Zeit frei einteilen können, ist das Fernstudium gut mit dem Beruf und dem Familienleben vereinbar.

Zugangsvoraussetzungen

Wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich, sind Berufserfahrung und unternehmerische Grundkenntnisse aus den Bereichen Marketing, Produktentwicklung und Projektarbeit. Unverzichtbar ist ein Standard-Multimedia-PC mit Internetverbindung und DVD-Laufwerk.

Ein Fernstudium erfordert deutlich mehr Eigeninitiative und Disziplin als ein Präsenzstudium. Um es erfolgreich abschließen zu können, benötigen die Teilnehmer/innen Durchhaltevermögen und einen besonderen Ehrgeiz. Wird der Kurs berufsbegleitend absolviert, ist außerdem Organisationstalent gefragt, um Familie, Beruf und Studium unter einen Hut zu bringen.

Kosten eines Fernstudiums

Die Preise für das Fernstudium zum/zur Innovationsmanager/in IHK sind bei den anbietenden Fernschulen zu erfragen. Entsprechende Präsenzweiterbildungen kosten um die 2.500 Euro. Der Fernlehrgang ist durch einen Bildungsgutschein voll förderfähig.

Mögliche Abschlüsse

Für den erfolgreichen Abschluss dieses Fernlehrgangs erhalten die Teilnehmer/innen ein Zeugnis ihrer Fernschule, das auf Wunsch auch als international verwendbares Zertifikat in englischer Sprache ausgestellt wird. Absolventen und Absolventinnen, die den IHK-Zertifikatstest bestehen, bekommen zusätzlich das Zertifikat „Innovationsmanager/in (IHK)“.

Einige Hochschulen bieten Innovationsmanagement auch als Master-Fernstudium an. Diese Variante empfiehlt sich für Interessenten und Interessentinnen, die bereits einen ersten akademischen Grad besitzen.